Sungjae Son – Near East Quartet

Verhoovens Jazz

Es beginnt mit einem Wirbel, progressiv, verzerrte Gitarrenklänge, Saxophon im Nachhall, dem Trommelwirbel, und wird gleich sphärisch, oder atmosphärisch – schnell wird deutlich, das hier ist keine Adaption, keine Nachahmung, das ist eine feinsinnige Spurensuche entlang ihrer Tradition, der Volkslieder, der Klänge in sich, der Ruhepole und des „Gemächlichen“ im koreanischen Sound, wie Soojin Suh betont. Das macht gleich die Faszination dieser Aufnahme aus. Nicht Stillstand sondern Stille. Nicht  Ruhezustand sondern Ruhe selbst. Die innere Stimmigkeit der in Korea längst bekannten Musikerinnen und Musiker gibt den Ton an, erzeugt den Raum, fasziniert auf ganzer Linie. Anleihen gibt es, im Sphärischen der Gitarre von Eivind Aarset und/oder David Torn, im abstrakten Schlagzeug bei Paul Motion, einem Saxophon, oder mehr noch der Bassklarinette, die ebenso gut aus dem Eiswind Norwegens kommen könnten, ist der in…

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