Agota Kristof – Clous

BEAUTY WILL SAVE THE WORLD

Au-dessus des maisons et des vies
un léger brouillard gris

avec mes yeux pleins de feuilles
à venir dans les arbres
j’attendais l’été

j’aimais par-dessus tout
dans l’été la blanche
la chaude poussière
insectes et grenouilles s’y noyaient
quand la pluie ne tombait pas
pendant des semaines

le champ et sur le champ des plumes violettes
poussent
les balanciers des puits et les cous des oiseaux
le vent les couche sous une scie

clous
émoussés et pointus
ferment les portes clouent des barreaux
aux fenêtres de long en large
ainsi se bâtissent les années ainsi se bâtit
la mort

*

Szögek

A házak és az élet fölött
szürke könnyű köd

szememben a fák
jövendő leveleivel
vártam a nyarat

legjobban
a port szerettem a nyárban fehér
meleg port
bogarak és békák fúltak bele
mikor nem hullt eső
heteken át

rét és violaszín tollak a réten
megnőnek
a madarak a kutak nyakát

Ursprünglichen Post anzeigen 45 weitere Wörter

Advertisements

Constantin Cavàfis – Autant que tu le peux

BEAUTY WILL SAVE THE WORLD

Et si tu ne peux mener ta vie à ton idée,
Lutte du moins autant
que tu le peux : ne va pas l’avilir
par trop d’échanges avec le monde,
par trop de gestes et de discours.

Ne va pas l’avilir en la traînant partout,
la promenant et l’exposant
à l’imbécilité quotidienne
des relations et des fréquentations,
jusqu’à en faire une étrangère importune.

*

Όσο Mπορείς

Κι αν δεν μπορείς να κάμεις την ζωή σου όπως την θέλεις,
τούτο προσπάθησε τουλάχιστον
όσο μπορείς: μην την εξευτελίζεις
μες στην πολλή συνάφεια του κόσμου,
μες στες πολλές κινήσεις κι ομιλίες.

Μην την εξευτελίζεις πηαίνοντάς την,
γυρίζοντας συχνά κ’ εκθέτοντάς την
στων σχέσεων και των συναναστροφών
την καθημερινήν ανοησία,
ώς που να γίνει σα μια ξένη φορτική.

*

As best as you can

Even if you cannot make your life the way you want,
try this, at least,
as best you can: do…

Ursprünglichen Post anzeigen 86 weitere Wörter

Erich Fried – Une sorte de poème d’amour

BEAUTY WILL SAVE THE WORLD

Qui te désire
quand je te désire

Qui te caresse
quand ma main te cherche ?

Est-ce moi
ou les vestiges de ma jeunesse ?

Est-ce moi
ou les prémices de ma vieillesse ?

Est-ce ma rage de vivre
ou ma peur de la mort ?

Et pourquoi mon désir
devrait-il avoir du sens pour toi ?

Et que t’apporte mon expérience
qui n’a fait que m’attrister ?

Et que t’apportent mes poèmes
où je ne fais que dire

combien c’est devenu difficile
de donner ou d’exister ?

Et pourtant dans le jardin au vent
le soleil brille avant la pluie

et l’air embaume l’herbe agonisante
et le troène

et je te regarde et
ma main part à ta recherche.

*

Eine Art Liebesgedicht

Wer sehnt sich nach dir
wenn ich mich nach dir sehne ?

Wer streichelt dich
wenn meine Hand nach dir sucht ?

Bin das ich oder…

Ursprünglichen Post anzeigen 133 weitere Wörter

Kiki Dimoula – Je te salue jamais

BEAUTY WILL SAVE THE WORLD

Derniers Saluts ce soir
ceux que je t’envoie n’ont pas de fin
pas plus que mes salut salut à Pas question
que les transmette la divine diligence.

Tournant de l’œil s’effondrent les violettes
que le temps tiède a trop étreintes
c’est légitime il est resté
sans les voir depuis l’an dernier.

Salut assiduité des fleurs
assurant votre retour périodique
salut assiduité du sans retour
tu as suivi à la lettre les morts.
Salut étreinte des ténèbres
qui accueilles le légitime, elles sont restées
sans te voir dès avant ta naissance.
Salut refus d’ouverture de tes yeux
salut Inespéré promesse pleine de grâce
qu’à nouveau ton regard trouvera l’audace un jour
de s’ouvrir vers le mien terrifié.
Salut refus d’ouverture de tes yeux
— laissez-passer de la mémoire
pour que vienne les voir quand elle veut
l’aube d’une journée perdue.

Quant à toi monde
qui condescends à vivre
tant qu’a besoin…

Ursprünglichen Post anzeigen 442 weitere Wörter

am nächsten tag war er verschwunden

am nächsten tag war er verschwunden, schon eine woche vorher begann er an den gliedmassen durchsichtig zu werden, er sah durch sich hindurch wie sonst in den sommern am meer mit ihr und alles war im aussen und das innen ein leichtes gewicht.

er hatte sich vorgestellt, auf diese weise zu verschwinden, ganz durchsichtig zu werden, der wind durch ihn hindurch und der regen und nicht mehr als sie; vielleicht noch ein baum, sagte er sich manchmal, vielleicht werde ich ein baum, wenn man mich abholzt, ein tisch in einem garten und um mich herum die sommergäste, das lachen, die neckischen sprüche, manchmal werden sie ernst und reden über das leben und den tod.

er würde nur das sein, ein dienst, ein nützlicheres dasein konnte er sich nicht vorstellen. was am meisten schmerzte, war die vorstellung andern weh getan zu haben, dem leid noch ein leid hinzugefügt, das war summa summarum die grässlichste verfehlung. so ist die welt und das leben, das hielt er für den dümmsten aller sprüche.

morgens, wenn er im sommer die zeitung aufschlug, freute er sich, dass alles so harmlos war (das meiste), die bilder von musik und vielen menschen, die sich freuten (hoffentlich) und lachten. das versöhnte ihn mit allem. man konnte einwenden, alles nur brot und spiele und billige massenvergnügungen (social engeneering), aber er schaute die bilder der zeitung auch noch anders, das beste von uns, dachte er, kommt heraus bei so festlichen gelegenheiten, die freude in den gesichtern, das untertauchen in dem vielen, der tanz, das lachen, die musik, die unbeschwertheit, und ja doch, auch das vergessen wollen. denn manchmal war es zuviel, manchmal war das bewusstsein der umstände einfach zu viel und jeder blick in die geschichte ein graus.

andererseits, sagte er sich, alles sehen zu wollen und es auszuhalten, ging das, würde das einen nicht umbringen auf der stelle, wenn man alles, sehen und fühlen und hören würde.

am liebsten hörte er barock musik, er fand, von denen und ihrer haltung und gestimmtheit, die in der musik aufbewahrt war, konnte man lernen? nein, er fand sich denen verwandt , er spürte über die zeit hinweg eine zugehörigkeit, auch in der melancholie, der besonders geformten und auch im freudigen, es war eingedenk.

manchmal war er gewiss, wir werden um unsere freude betrogen, da uns das leiden ausgeredet wird, verschwinden auch die wirklichen freuden, sie werden flach.

er studierte die gewalt an sich selber, er quälte sich, setzte sich herab, demütigte sich, fand sich klein, bewusstlos, unfähig. er zwang sich dazu, alle seine stärken nicht bloss aufzuzählen, nein, zu empfinden. er erniedrigte sich und erhöhte sich, deshalb wurde er immer stiller.

er träumte tatsächlich, er werde durchsichtig wie glas, readable, ein aufgeschlagenes buch. zuerst bereitete ihm das angst, doch schnell, im traum, wurde deutlich, alle lasen nur, was auch in ihnen war ; er hatte irgendwo den satz gehört, was in einem ist, ist in allen.